Glossar/ glossary

Wir streben eine diskriminierungsfreie/-arme und geschlechtsneutrale Sprache an, welche wir versuchen in unsereren Texten zu verwenden.

An stelle von „man“ setzen wir „mensch“, auch sprechen wir von FLINT* (Frauen*, Lesben, Inter, Nicht-binär und Trans*) also allen nicht-cis-Männern und wenn wir spezifisch von queeren Menschen sprechen, von QINT* (Queer, Inter, Nicht-binär, Trans*). Um nicht zu triggern setzten wir an machen Stellen Sternchen z.B. bei S*x, da dies typische Wörter sind, die Personen an traumatische Erfahrungen erinnern können, oder aus anderen Gründen triggern könnten. Ebenso hinter „Männer*“ und „Frauen*“ um klar zu stellen, dass es sich bei diesen Begriffen um Spektren und nicht um fest definierte Begriffe, bzw. gesellschaftlich geprägte Kategorien, handelt.

Hier noch eine kleine Zusammenfassung in Kurzform:

1. Gendern – die Verwendung von Geschlechtsneutralen/r Begriffen/Sprache so zum Beispiel: Gefährt*innen, Genoss*innen, Aktvisitis, Studierende usw. (GenossInnen gehört nicht dazu, da die Formulierung die binären Geschlechter meint, daher nicht neutral ist)

2. „mensch“ statt „man“ – „man“ wird gedanklich mit „Mann“ assoziiert, wodurch die patriarchale Überrepräsentation von Männern im Sozialraum gefördert wird.

3. FLINT* – Frauen*, Lesben, Inter, Nicht-binär und Trans*

4. QINT* – (Queer, Inter, Nicht-binär, Trans*) Durch explizite Benennung der nicht normativen Geschlechter, erhalten diese Aufmerksamkeit, da häufig der Themenkomplex queer fälschlicherweiße lediglich auf die S*xualität beschränkt wird.

5. Die Verwendung von Sternchen – in einer geschlechtsneutralen Sprache, bei triggernden Begriffen und bei „Männer*“ und „Frauen*“ zur Öffnung dieser statischen Begriffe zu Spektren.

6. Disphorie, auch Disphoria – psychosomatisches Leid, verursacht durch eine aufgezwungene geschlechtliche Zuweisung, welche akut geschieht oder verinnerlicht und erneut bewusst gemacht wurde.

Natürlich freuen wir uns, wenn ihr diese Punkte auch in eigenen Veröffentlichungen verwendet, bzw. beachtet, um eine diskriminierungsfreie/-ärmere Sprache weiterzuverbreiten und dafür zu sorgt, dass eure Veröffentlichungen niemenschen triggern.